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Konzept des Unterseekindergartens

"Das Kind ist der Baumeister seiner Selbst". Dieser Kerngedanke M. Montessoris bildet die Grundlage des pädagogischen Konzepts in der Ausprägung von R. und M. Wild. Die Qualität der Beziehung zu den Kindern auch im Sinne Dr. E. Piklers ist hierbei von zentraler Bedeutung.

Im Kindergarten können die Kinder selbstbestimmt und im eigenen Tempo ihre Spiel- und Lernprozesse gestalten. Dabei werden sie vom pädagogischen Team achtsam begleitet, jedes Kind wird so angenommen und respektiert, wie es ist. Durch einfache, klare Regeln und Grenzen entsteht somit ein geschützter, entspannter Rahmen auf dessen Grundlage eine freie, von innen gesteuerte Entfaltung erst möglich ist. Sehr gute Betreuungsverhältnisse und nicht zuletzt die enge Zusammenarbeit mit den Eltern sind hierbei ebenfalls von zentraler Bedeutung.

Die "vorbereitete Umgebung" entspricht den Entwicklungsbedürfnissen der Kinder dieses Alters, sie wird entsprechend den jeweiligen Ideen und Bedürfnissen der Kinder fortwährend angepasst. Der Innenbereich ist in folgende Bereiche aufgeteilt.

Die Nähe zur Natur ist uns ein großes Anliegen, sie ist reich an natürlichen Facetten, die den Kindern viele verschiedene Bewegungs- und Sinneserfahrungen bietet. Somit haben wir bewusst zwei feste Waldtage in unseren Wochenrhythmus integriert. Tägliche Aufenthalte an unseren Haustagen in unserem Garten oder auch bei Ausflügen zum See oder auf Spielplätze der Umgebung runden das Bewegungs- und Sinnesangebot ab.

Unstrukturierte Sinnesmaterialien wie z.B. Sand, Wasser und Murmeln bieten ein breites Spektrum an Lernerfahrungen, da sie vielseitig verwendbar sind. Daneben gibt es Selbstlernmaterialien u.a. von M. Montessori.

Rhythmus und Verlässlichkeit sind wichtige Grundpfeiler, denn sie geben den Kindern eine Orientierung in ihrem "unendlichen" Zeiterleben. Sie dienen als Anhaltspunkte, als Orientierung im Alltag. So auch die wiederkehrenden Rituale, wie unsere festen Morgen- und Abschlusskreise und feste Angebotszeiten wie z.B. "Vesperzeit", "Geschichtenzeit" oder auch „Tagesangebote“, deren Teilnahme freiwillig ist.

In unseren Wochenrhythmus haben wir folgende „Tagesthemen“ integriert:

Unsere älteren Kindergartenkinder haben die Möglichkeit, nach Absprache unsere Grundschule zu besuchen. So wachsen sie allmählich in die Schule hinein, bis sie dann ab dem Alter von 6 Jahren und wenn sie die „Schulreife“ erlangt haben an zwei Terminen im Jahr in die Schule wechseln können.

„Es braucht Aufgaben, an denen ein Kind wachsen kann, es braucht Vorbilder, an denen es sich orientieren kann und es braucht Gemeinschaften, in denen es sich aufgehoben fühlt“-Gerald Hüther